Vievis

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Vievis
Wappen
Wappen
Wappen
Staat: Litauen Litauen
Bezirk: Vilnius
Gemeinde: Elektrėnai
Gegründet: 1539
Koordinaten: 54° 46′ N, 24° 49′ OKoordinaten: 54° 46′ N, 24° 49′ O
Zeitzone: EET (UTC+2)
Telefonvorwahl: (+370) 528
Postleitzahl: 21058
 
Status: Stadt, Zentrum
eines Gemeindeteils
Vievis (Litauen)
Vievis (Litauen)
Vievis
St. Anna-Kirche in Vievis
Orthodoxe Kirche Mariä Himmelfahrt in Vievis
Marianne von Werefkin: Stadt in Litauen (Vievis). Gemälde, Tempera, 1910

Vievis (deutsch, 18. Jahrhundert: Wewien) ist eine Stadt und Zentrum des gleichnamigen Landamtes der Gemeinde Elektrėnai im Südosten Litauens, gelegen in einer waldreichen Gegend am gleichnamigen See Vievis. Sie zählt etwa 5.100 Einwohner und gilt aufgrund der günstigen Lage an der Schnellstraße und der Eisenbahnlinie zwischen Vilnius und Kaunas als Vorort von Vilnius, geprägt durch rege Investitions- und Bautätigkeit.

Die erste bekannte Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1539.

1931 wurde der 1908 begonnene Bau der römisch-katholischen Annenkirche Vievis vollendet. Die von 1842 bis 1843 errichtete orthodoxe Kirche Mariä Himmelfahrt befindet sich am östlichen Stadtrand von Vievis.

Das Stadtrecht wurde 1950 verliehen.

Das örtliche Gymnasium (Vievio gimnazija) pflegt seit 1991 einen Schüleraustausch mit der Stephan-Ludwig-Jacobi-Realschule in Kalletal-Hohenhausen durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung „West-Östliche Begegnungen“. Seit dem Jahr 2015 führt die neu gegründete Gemeinschaftsschule Kalletal den Schüleraustausch fort. Die deutsch-litauischen Besuche finden fortan in einem zweijährigen Rhythmus statt.[1][2]

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Besuch aus Litauen in Hohenhausen (Memento vom 9. Februar 2015 im Internet Archive)
  2. Gymnasiasten aus Litauen besuchen Stephan-Ludwig-Jacobi-Realschule: West-Östliche Begegnungen in Kalletal.