Rosa Chutor

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Rosa Chutor
„Rosa Plateau“ (1170 m) im Hintergrund mit Teilen der Olympia-Pisten im Vordergrund
„Rosa Plateau“ (1170 m) im Hintergrund
mit Teilen der Olympia-Pisten im Vordergrund

„Rosa Plateau“ (1170 m) im Hintergrund
mit Teilen der Olympia-Pisten im Vordergrund

Ort Russland Krasnaja Poljana
Berg Aibga
Koordinaten 43° 38′ 47″ N, 40° 19′ 56″ OKoordinaten: 43° 38′ 47″ N, 40° 19′ 56″ O
Sportarten Ski Alpin, Snowboard
Abfahrt
Start 2045 m
Ziel 970 m
Höhenunterschied 1075 m
Streckenlänge 3495 m
Höchstgefälle 63 %
Geringstes Gefälle 8 %
Durchschnittsgefälle 29 %
Karte
Übersicht des Skigebiets Krasnaja Poljana
Übersicht des Skigebiets Krasnaja Poljana

Übersicht des Skigebiets Krasnaja Poljana

Rosa Chutor (russisch Роза Хутор; engl. transkribiert Roza Khutor) ist ein Skigebiet im Westkaukasus mit den für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi angelegten Abfahrtsstrecken, deren Premiere im Alpinen Skiweltcup am 11. Februar 2012 stattfand.[1]

Der Schweizer Bernhard Russi gilt als Architekt der Herren-Abfahrtpiste bei Krasnaja Poljana. Der Start befindet sich auf 2045 m, das Ziel auf 970 m. Die Höhendifferenz 1075 m ergibt dort eine Abfahrtslänge von 3495 m. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 130 km/h. Die Bestzeit des Schweizers Beat Feuz von 2:14:10 min aus der ersten Weltcupabfahrt 2012 wurde zuvor im Training von dem Österreicher Hannes Reichelt mit 2:12:91 min unterboten.

Bernhard Russi beschreibt seine Strecke im Schweizer Fernsehen wie folgt: „Die Strecke beginnt mit einer relativ steilen Startpartie, die dann aber sofort in ein kurvenreiches, mittelsteiles Gelände übergeht. Danach folgt ein vor allem für die Zuschauer attraktiver Abschnitt mit einem steilen Couloir namens ‚Accola-Valley‘. Die Sprünge ‚Russian Trampoline‘, ‚Bears Brow‘, ‚Lake Jump‘ und ‚Deer Jump‘ sind die Highlights der Strecke und lassen die Fahrer teilweise bis 70 Meter fliegen. Die Strecke ist recht lang und geht in die Beine. Vor allem, weil sie den Fahrer ununterbrochen fordert.“

Im Skigebiet befindet sich auch der Rosa Chutor Extreme Park, wo während den Olympischen Winterspielen 2014 die Freestyle-Skiing- und Snowboardwettbewerbe stattfanden.

Internationale Wettbewerbe

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Genannt werden alle von der FIS organisierten Alpinbewerbe.

Datum Kategorie D/H Disziplin 1. Platz 2. Platz 3. Platz
11. Februar 2012 Weltcup Herren Abfahrt Schweiz Beat Feuz Kanada Benjamin Thomsen Frankreich Adrien Théaux
12. Februar 2012 Weltcup Herren Super Kombination Kroatien Ivica Kostelić Schweiz Beat Feuz Frankreich Thomas Mermillod Blondin
18. Februar 2012 Weltcup Damen Abfahrt Deutschland Maria Höfl-Riesch Osterreich Elisabeth Görgl Vereinigte Staaten Lindsey Vonn
14. März 2013 Europacup Herren Super G Italien Silvano Varettoni Russland Alexander Glebov Deutschland Josef Ferstl
14. März 2013 Europacup Damen Riesenslalom Frankreich Coralie Frasse Sombet Schweiz Jasmina Suter Italien Karoline Pichler
15. März 2013 Europacup Damen Super G Norwegen Ragnhild Mowinckel Italien Camilla Borsotti Osterreich Tamara Tippler
15. März 2013 Europacup Herren Riesenslalom Schweiz Thomas Tumler Schweiz Gino Caviezel Schweiz Manuel Pleisch
9. Februar 2014 Olympische Winterspiele Herren Abfahrt Osterreich Matthias Mayer Italien Christof Innerhofer Norwegen Kjetil Jansrud
10. Februar 2014 Olympische Winterspiele Damen Super-Kombination Deutschland Maria Höfl-Riesch Osterreich Nicole Hosp Vereinigte Staaten Julia Mancuso
12. Februar 2014 Olympische Winterspiele Damen Abfahrt Schweiz Dominique Gisin
Slowenien Tina Maze
Schweiz Lara Gut
14. Februar 2014 Olympische Winterspiele Herren Super-Kombination Schweiz Sandro Viletta Kroatien Ivica Kostelić Italien Christof Innerhofer
15. Februar 2014 Olympische Winterspiele Damen Super G Osterreich Anna Fenninger Deutschland Maria Höfl-Riesch Osterreich Nicole Hosp
2. März 2019 Weltcup Damen Abfahrt abgesagt wegen schlechten Wetters
3. März 2019 Weltcup Damen Super-G abgesagt wegen schlechten Wetters
Commons: Rosa Chutor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Perwy pobeditel rossijskogo etapa gornolyschnogo KM opredelitsja w Sotschi (abgerufen am 24. September 2012)