Philip Riefers

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Deutschland  Philip Riefers

Geburtsdatum 15. März 1990
Geburtsort Krefeld, Deutschland
Größe 192 cm
Gewicht 90 kg

Position Verteidiger/Rechter Flügel
Schusshand Rechts

Karrierestationen

2004–2008 Krefelder EV 1981
2008–2011 Krefeld Pinguine
2011–2014 Kölner Haie
2014–2015 Augsburger Panther
2015–2016 Adler Mannheim
2016–2018 Grizzlys Wolfsburg
2018–2020 Krefeld Pinguine
2020–2022 Iserlohn Roosters
seit 2022 Krefeld Pinguine

Philip Riefers (* 15. März 1990 in Krefeld) ist ein deutscher Eishockeyspieler, der seit Mai 2022 erneut bei den Krefeld Pinguinen aus der DEL2 unter Vertrag steht und dort auf der Position des Verteidigers bzw. rechten Flügelstürmers spielt. Zuvor absolvierte Riefers unter anderem über 670 Spiele für die Krefeld Pinguine, Kölner Haie, Augsburger Panther, Adler Mannheim, Grizzlys Wolfsburg und Iserlohn Roosters in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Mit Köln und Wolfsburg wurde er insgesamt viermal Vizemeister.

Riefers kam im Alter von fünf Jahren zum Krefelder EV 1981, wo er bereits in den Mannschaften der Bambini und der Kleinschüler als talentierter Spieler galt und oft in der jeweils höheren Altersklasse aktiv war. Zur Saison 2005/06 stand der gelernte Flügelstürmer erstmals im Kader der Krefelder DNL-Mannschaft, nachdem er zuvor bereits in der Schüler-Bundesliga gespielt hatte. Dort konnte sich der Rechtsschütze durchsetzen und gehörte bereits in seinem zweiten Jahr mit 47 Scorerpunkten in 37 Spielen zu den besten Stürmern in der Liga. Eine Spielzeit später konnte Riefers seine Punkteausbeute erneut steigern und wurde mit 40 Toren in 36 Spielen bester Torschütze der Saison 2007/08 und mit insgesamt 68 Punkten der zweitbeste Scorer der Deutschen Nachwuchsliga. Der Angreifer besaß beim KEV einen Vertrag bis 2011 und ging in der Saison 2008/09 erstmals für die Krefeld Pinguine in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) aufs Eis, wurde aber zudem mit einer Förderlizenz für den Kooperationspartner Landshut Cannibals aus der 2. Bundesliga ausgestattet.

Nach Stationen bei den Kölner Haien, mit denen er zweimal Vizemeister wurde, und den Augsburger Panthern wechselte er 2015 zum amtierenden Deutschen Meister Adler Mannheim.[1] Riefers blieb eine Saison in der Kurpfalz und wurde dann im Mai 2016 von den Grizzlys Wolfsburg unter Vertrag genommen.[2] Nach zwei Jahren in Wolfsburg, in denen er für die Grizzlys 110 DEL-Partien absolvierte und abermals zwei Vizemeisterschaften feierte, kehrte Riefers zur Saison 2018/19 zu den Krefeld Pinguinen zurück.[3] Dort stand er bis zum Ende der Spielzeit 2019/20 unter Vertrag. Im November 2020 erhielt er einen Vertrag bei den Iserlohn Roosters aus der DEL.[4] Nach 74 DEL-Spielen in zwei Jahren für Iserlohn kehrte Riefers abermals zu den Krefeld Pinguinen zurück, die im Frühjahr 2022 in die DEL2 abgestiegen waren.[5]

Riefers nahm mit der deutschen U18-Auswahl an der U18-Junioren-Weltmeisterschaft 2008 teil, wo er in sechs Spielen eingesetzt wurde. Seit 2009 war Riefers Stammspieler der deutschen U20-Auswahl und nahm mit dieser an der U20-Junioren-Weltmeisterschaft der Division I 2010 teil. Riefers erzielte zwei Tore und vier Assists in fünf Spielen und trug damit zum Wiederaufstieg in die Top-Division bei.

In der Spielzeit 2014/15 wurde er erstmals in der deutschen A-Auswahl eingesetzt.

Erfolge und Auszeichnungen

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  • 2013 Deutscher Vizemeister mit den Kölner Haien
  • 2014 Deutscher Vizemeister mit den Kölner Haien
  • 2017 Deutscher Vizemeister mit den Grizzlys Wolfsburg
  • 2018 Deutscher Vizemeister mit den Grizzlys Wolfsburg

Karrierestatistik

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Stand: Ende der Saison 2023/24

Reguläre Saison Playoffs
Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM
2004/05 Krefelder EV 1981 U16 Schüler-BL 26 37 24 61 8
2005/06 Krefelder EV 1981 U18 DNL 36 9 10 19 6 2 0 0 0 0
2006/07 Krefelder EV 1981 U18 DNL 37 25 22 47 14
2007/08 Krefelder EV 1981 U18 DNL 36 40 28 68 38 3 1 3 4 0
2008/09 Krefeld Pinguine DEL 48 2 4 6 18 7 0 0 0 0
2009/10 Krefeld Pinguine DEL 47 1 0 1 8
2009/10 Landshut Cannibals 2. Bundesliga 1 0 0 0 0
2010/11 Krefeld Pinguine DEL 45 0 1 1 2 8 0 1 1 0
2011/12 Kölner Haie DEL 51 6 10 16 24 6 0 0 0 2
2011/12 Füchse Duisburg Oberliga 12 2 2 4 4
2012/13 Kölner Haie DEL 33 2 2 4 8 1 0 1 1 2
2012/13 Füchse Duisburg Oberliga 15 9 10 19 4 5 1 2 3 4
2013/14 Kölner Haie DEL 43 5 10 15 12 15 1 2 3 6
2014/15 Kölner Haie DEL 18 1 4 5 2
2014/15 Augsburger Panther DEL 30 5 2 7 8
2015/16 Adler Mannheim DEL 33 0 0 0 2
2016/17 Grizzlys Wolfsburg DEL 37 3 4 7 24 14 1 1 2 4
2017/18 Grizzlys Wolfsburg DEL 52 2 7 9 16 7 1 1 2 8
2018/19 Krefeld Pinguine DEL 51 5 8 13 41
2019/20 Krefeld Pinguine DEL 51 3 6 9 28
2020/21 Iserlohn Roosters DEL 36 3 5 8 6 3 0 1 1 0
2021/22 Iserlohn Roosters DEL 38 0 4 4 24
2022/23 Krefeld Pinguine DEL2 45 7 15 22 24 11 4 4 8 10
2023/24 Krefeld Pinguine DEL2 45 4 18 22 16 7 1 0 1 13
DNL gesamt 109 74 60 134 58 5 1 3 4 0
Oberliga gesamt 27 11 12 23 8 5 1 2 3 4
2. Bundesliga/DEL2 gesamt 91 11 33 44 40 18 5 4 9 23
DEL gesamt 611 38 67 105 223 61 3 7 10 22

Vertrat Deutschland bei:

Jahr Team Veranstaltung Resultat Sp T V Pkt SM
2008 Deutschland U18-WM 5. Platz 6 0 1 1 4
2010 Deutschland U20-WM Div. I 1. Platz 5 4 2 6 2
Junioren gesamt 11 4 3 7 6

(Legende zur Spielerstatistik: Sp oder GP = absolvierte Spiele; T oder G = erzielte Tore; V oder A = erzielte Assists; Pkt oder Pts = erzielte Scorerpunkte; SM oder PIM = erhaltene Strafminuten; +/− = Plus/Minus-Bilanz; PP = erzielte Überzahltore; SH = erzielte Unterzahltore; GW = erzielte Siegtore; 1 Play-downs/Relegation; Kursiv: Statistik nicht vollständig)

Einzelnachweise

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  1. Verträge bis 2017: Mannheim bestätigt Verpflichtungen von Riefers und Raedeke. Eishockey News, 30. April 2015, abgerufen am 30. April 2015.
  2. Grizzlys verpflichten Stürmer Philip Riefers. In: grizzlys.de. Abgerufen am 30. Mai 2016.
  3. Philip Riefers kehrt zu den Krefeld Pinguinen zurück. In: hockeyweb.de. 5. Mai 2018, abgerufen am 19. Juni 2018.
  4. Philip Riefers verstärkt Iserlohn Roosters. In: ikz-online.de. 26. November 2020, abgerufen am 10. Dezember 2020.
  5. Sports Trade GmbH: Philip Riefers kehrt nach Krefeld zurück. In: del-2.org. 7. Mai 2022, abgerufen am 13. Juli 2022.