Eugen Wagner (Politiker)

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Eugen Wagner (* 4. Februar 1942 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (SPD).

Eugen Wagner 1982

Nach dem Realschulabschluss absolvierte Wagner eine Ausbildung zum Reedereikaufmann. Daran schloss sich eine zweijährige Dienstzeit bei der Bundeswehr an. Ab 1965 stieg er zum Leiter der Verteilung der Hamburger BASF-Tochter Farben + Faser AG auf. Er war Mitglied der damaligen IG Chemie und Vorsitzender des Betriebsrates der BASF Farben + Faser AG.

Eugen Wagner trat 1961 der SPD bei. Er war viele Jahre Vorsitzender des Kreisverbandes Hamburg-Mitte und 1970 bis 1978 Bezirksabgeordneter der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte. Mitglied der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg war er von Juni 1978 bis März 2004, wobei er 1982/83 stellvertretender Fraktionsvorsitzender war. Während seiner Amtszeit als Senator ruhte sein Mandat nach den Bestimmungen der Hamburger Verfassung.

Wagner war von Februar 1983, ab dem Senat von Dohnanyi II, bis Oktober 2001 Mitglied des Hamburger Senats und Präses der damaligen Bau- und Verkehrsbehörde. Wegen der verlorenen Bürgerschaftswahl in Hamburg 2001 musste er seinen Posten an Mario Mettbach von der Partei Rechtsstaatlicher Offensive abgeben.

Mit seinen 19 Amtsjahren – somit dienstältester Hamburger Senator – und seiner robusten Art Politik zu betreiben, hatte er den Spitznamen Beton-Eugen[1][2] erhalten.

Wagner ist verheiratet und hat eine Tochter sowie zwei Söhne, darunter Hauke Wagner, der 2012 Landesvorsitzender der Hamburger Jungsozialisten und von 2015 bis 2020 Abgeordneter in der Hamburgischen Bürgerschaft war.[3][4]

  • Abgeordnetenhandbuch der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Eugen Wagner in: Internationales Biographisches Archiv 07/2002 vom 4. Februar 2002, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)

Einzelnachweise

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  1. Hamburger Abendblatt vom 9. August 2003
  2. Deutschlands dienstältester Minister tritt ab, WELT vom 31. Oktober 2001
  3. Der nächste Politiker aus dem Hause Wagner, HA vom 28. Januar 2012
  4. Juso-Chef arbeitet für Vattenfalls Energiewende, HA vom 23. August 2012