Erwin Janchen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Emil Erwin Alfred Ritter von Janchen-Michel (* 15. Mai 1882 in Vöcklabruck; † 10. Juli 1970 in Wien) war ein österreichischer Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Janch.“.

Leben und Wirken

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er promovierte 1923 an der Universität Wien. Wissenschaftlich tätig war er im Botanischen Institut der Universität, ab 1933 der Tierärztlichen Hochschule Wien sowie als Vizedirektor und ab 1933 Direktor des Botanischen Gartens in Wien. Er unternahm mehrere Forschungsreisen. Unter den von Janchen zuerst beschriebenen Pflanzen ist auch die in Österreich beheimatete Wildform des Rübsens (Brassica rapa subsp. silvestris, Co-Autor ist hier Gustav Wendelberger). Janchen war Mitglied des Deutschen Klubs[1] und seit dem 1. Juli 1940 Mitglied der NSDAP.[2]

  • Flora von Wien. (19..)
  • Flora des Burgenlandes. (19..)
  • Kleine Flora von Wien und Burgenland. 1953, mit Gustav Wendelberger
  • Flora von Wien, Niederösterreich und Nordburgenland. Wien 1966–1975; 2. Auflage, Wien 1977 (zobodat.at [PDF]).

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Andreas Huber: Mitgliederverzeichnis des Deutschen Klubs vom 30. September 1939, Version vom 28. Februar 2020.
  2. Franz Speta, Elise Speta & Michael Hohla: Vater und Sohn Vierhapper – zwei Leben für die Botanik. Eine Familiengeschichte im Kontext des botanischen Umfeldes. In: Stapfia. Band 110, Teil I und II, Linz 2019, S. 1–202, hier S. 177 (zobodat.at [PDF]).