Diskussion:Filmdienst

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Letzter Kommentar: vor 2 Jahren von KhlavKhalash in Abschnitt Wo ist die Kritik?
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Die Sünderin

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"Eine geradezu nationale Hysterie entstand 1951 nach der Bewertung des Willi Forst-Filmes „Die Sünderin“, in dem Hildegard Knef für gerade mal 10 Sekunden mit blankem Busen zu sehen war (heute ist der Film ab 12 Jahren freigegeben)." Ging es seinerzeit wirklich nur um diese (harmlose) Nacktszene, sondern nicht vielmehr um ein paar bedeutungsvollere Fragen? Ich zitiere aus der gesammelten film-dienst-Kritik-Ausgabe 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 419: "Die Biographie einer Dirne – als effektvolles „Zeitschicksal“ in Szene gesetzt und mit jener kommerziellen Gefühligkeit ausgestattet, die keine wirkliche Tragik zulässt. In so verlogener Zubereitung muß ein derartiger Stoff auch dann anstößig wirken, wenn die Regie auf den lasziven Anstrich einiger Szenen verzichtet hätte. Abzulehnen wegen hinnehmender Darstellung der Prostitution und der Tötung auf Verlangen sowie der romantischen Verklärung des Selbstmordes. (Spätere Schnitte vermochten den negativen Gesamteindruck nicht aufzuheben.)" [Fette Hervorhebungen von mir.] Die damalige "Hysterie" von daher lediglich auf die Nacktszene zu reduzieren, halte ich von daher für grob simplifizierend und letztlich auch irreführend. --J.-H. Janßen 13:32, 2. Sep 2006 (CEST)

Tja, so wird Geschichte "gemacht". Heute ist es ein running-gag, dass die ewiggestrigen Katholen tat-säch-lich etwas gegen eine nackte Frauenbrust einzuwenden hatten ("wie verklemmt!"). In Wirklichkeit ging es natürlich, gerade mal sechs Jahre nach dem Untergang der Nazi-Barbarei, um die im Film vollzogene ethische Rechtfertigung von sog. Euthanasie bei Schwerstkranken bzw. "lebensunwertem Leben". Kann man leider heute keinem mehr begreiflich machen, zuviel SPIEGEL-Lektüre hinterlässt traurige Spuren. --79.193.244.82 16:31, 17. Dez. 2009 (CET)Beantworten
was will man erwarten. es wurde auch nahezu jeder Action- oder Horrorstreifen der (nicht nur) 80er-Jahre als "menschenverachtend", "ekelerregend" oder ähnlich bewertet. Ich vermisse einen Abschnitt zum Thema Objektivität/Neutralität, die beim "katholischen Film-dienst" bei dieser Art von Filmen meist nicht vorhanden ist (bzw. war, heutzutage soll es ja weniger "streng" aussehen). --84.161.241.97 19:01, 9. Aug. 2007 (CEST)Beantworten
Genau, es war nicht die Nacktszene - die gab es auch in anderen, unbeanstandeten 50er-Jahren-Filme (wie z.B. "OK, Nero", dort waren es aber nicht die Hauptdarsteller). Allerdings wurde das wohl oft vom Pfarrerlein vor Ort publikumswirksam darauf reduziert. Analoges gilt für Sie tanzte nur einen Sommer. Dort mokierte sich die r.-katholisch Kirche nicht so sehr über die Nacktszenen, sondern über die Darstellung des hasserfüllten Pfarrers des Ortes.
Inzwischen ist der filmdienst aber ein normale Filmzeitung. Die ideologisch bedingten Abwertungen, die bei Themen wie Selbstötung (wie in Gute Nacht, Mutter oder Im Rausch der Tiefe) vorgenommen wurden und zum Schluss deutlich als lästige Pflicht dem Geldgeber gegenüber zu erkennen waren, starben verdientermaßen in den 90er-Jahren aus. --Walter Koch 22:26, 18. Jun. 2009 (CEST)Beantworten
"Eine normale Filmzeitung"? Rein zufällig die erstbeste "Filmkritik" von heute genommen. Dort finden sich Passagen wie: "Beim gefällig fotografierten Feiern des jüdischen Lebensgefühls wird jeder Anflug von Nachdenklichkeit mit Humorsalven erstickt" (zu "Auf das Leben").Am gleichen Tag (zu "Unter Feinden"): "Ich fand es erschreckend, wie wenig Israelis über die Hamas und ihre Kultur eigentlich wissen." Es scheint sich hierbei keineswegs um eine "normale" Zeitschrift zu handeln, vielmehr weiterhin um ein Organ eines extremistischen politischen Katholizismus, die diesen zudem noch als antisemitisch (miss-)versteht. --Vicki Reitta (Diskussion) 10:51, 29. Nov. 2014 (CET)Beantworten
Aus Deinen Beispielen kann ich noch keinen ausreichenden Beleg für „extremistischen politischen Katholizismus“ herauslesen. --Walter Koch (Diskussion) 23:46, 11. Apr. 2015 (CEST)Beantworten

Der film-dienst und die Grammatik

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Laut Duden wird der Name einer Zeitung (dies dürfte auch für Zeitschriften gelten) gebeugt. Folgerichtig müsste es des Filmdienstes und nicht des Filmdienst heißen!!!!--Salet 18:24, 18. Dez. 2007 (CET)Beantworten

"Wir raten ab."

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Gibt es das berüchtigte "Wir raten ab.", mit dem ja nicht qualitativ, sondern angeblich moralisch indiskutable Filme stigmatisiert wurden, überhaupt noch? Die Einstufung existierte wohl bis mindestens Ende der 90er Jahre und in den aktuellen Besprechungen älterer Filme ist sie auch heute noch zu finden. Bei Rezensionen aktueller Streifen habe ich sie aber schon einige Jahre nicht mehr gesehen. --SergioSalvati (Diskussion) 09:35, 9. Okt. 2012 (CEST)Beantworten

Mal film-dienst, mal FILMDIENST, Hauptsache falsch?

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S.o. – die Zeitschrift scheint selbst nichts davon zu bevorzugen, können wir uns also auf minimale Rechtschreibung einigen, allein der Augenkrebsvorsoge wegen? --Saski (Diskussion) 02:33, 27. Feb. 2013 (CET)Beantworten

Gemäß WP:NK#Abkürzungen und Eigennamen mit Abweichungen von den Regeln der Rechtschreibung halte ich Filmdienst für das korrekte Lemma. --$TR8.$H00Tα {#} 11:14, 2. Mär. 2013 (CET)Beantworten

$traight-$hoota, seine Rückführung am 29.11.2014

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"keine Verbesserung des Artikels" = eine gewagte Behauptung, die nicht angezweifelt werden darf? Sehr lustig!--sauerteig (Diskussion) 15:20, 29. Nov. 2014 (CET)Beantworten

Die Behauptung darf gerne angezweifelt und die Verbesserungswirkung der Bearbeitung erläutert werden. Weder aus den getätigten Änderungen noch aus der nicht vorhandenen Zusammenfassung ist jedoch ersichtlich gewesen, welcher Mehrwert sich damit verbinde. Insbesondere die Abänderung eines Zitats ohne Nachweis korrekter Zitation ist für einen enzyklopädischen Beitrag unhaltbar. --$TR8.$H00Tα {#} 13:25, 30. Nov. 2014 (CET)Beantworten

Wo ist die Kritik?

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Warum findet man hier genau wie im Artikel zum 'ldif" keine Kritik an diesem Verein? Die Ware mehr als angebracht, bei dem was sie so daherschreiben. KhlavKhalash (Diskussion) 20:56, 20. Mär. 2022 (CET)Beantworten