Das Geheimnis der Santa Maria

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Film
Titel Das Geheimnis der Santa Maria
Produktionsland Deutsches Reich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1921
Länge 89 Minuten
Stab
Regie Lothar Mendes
Drehbuch Lothar Mendes
Arthur Schetter
Otto Krack
Produktion Michael Bohnen
Kamera Curt Courant
Besetzung

Das Geheimnis der Santa Maria ist ein deutsches Stummfilmdrama aus dem Jahre 1921 von Lothar Mendes, der hiermit sein Filmregie-Debüt gab. Die Hauptrolle spielte der Sänger Michael Bohnen, der auch als Produzent in Erscheinung trat.

Ein reicher Kaufherr, Großreeder Ellington, entsendet sein Segelschiff, die Brigg „Santa Maria“, mit einer Ladung Diamanten an Bord. Erwartungsgemäß gibt es angesichts dieser wertvollen Fracht eine Menge Begehrlichkeiten finsterer Gestalten. Die Ladung wird geraubt, und die Brigg auf hoher See ohne Mannschaft aufgefunden. Rasch fällt der Verdacht auf den Kapitän der Santa Maria, was dessen Sohn John Holl aber nicht auf sich sitzen lassen will, zumal er der Verlobte der Reeders-Tochter ist. Der junge Mann macht sich an die Arbeit, das Geheimnis des famosen Diamantenraubes zu lüften und den Namen des Vaters wieder reinzuwaschen. Dies gelingt ihm nach tatkräftigem Einsatz seines Verstandes und seiner Muskelkraft. Damit erhält er von Ellington auch dessen Einwilligung zur Eheschließung mit dessen Tochter.

Produktionsnotizen

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Der Film, der unter dem Arbeitstitel Santa Maria, das Geheimnis einer Brigg in Produktion ging, passierte am 9. September 1921 die Filmzensur. Der Fünfakter besaß eine Länge von 2039 Metern und wurde mit Jugendverbot belegt. Die Uraufführung war am 4. November 1921.

Julian Ballenstedt schuf die Filmbauten.

Wiens Das Kino-Journal schrieb: „Ein Stoff, der der Phantasie ungezügelten Ritt ins Land der kühnsten Erfindung gestattet und das Interesse des Publikums in den Bann dieser Erlebnisse zieht.“[1]

In Der Filmbote ist zu lesen: „Die Hauptrolle in dem ausgezeichnet dargestellten Film spielt Michael Bohnen, der eine prachtvolle Figur hinstellt. Schon der Leistung Bohnens wegen ist dieser Film eine besondere Sehenswürdigkeit.“[2]

Einzelnachweise

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  1. „Das Geheimnis der Santa Maria“. In: Das Kino-Journal. Offizielles Organ des Bundes österreichischer(/der österreichischen) Lichtspiel-Theater, der Landes-Fachverbände und der Sektion Niederösterreich-Land / Das Kino-Journal. Offizielles Organ des Zentralverbandes der österreichischen Lichtspiel-Theater und sämtlicher Landes-Fachverbände / Das Kino-Journal. Offizielles Organ des Bundes der Wiener Lichtspieltheater und sämtlicher Landes-Fachverbände / Das Kino-Journal. (Vorläufiges) Mitteilungsblatt der Außenstelle Wien der Reichsfilmkammer, 16. Dezember 1922, S. 23 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/dkj
  2. „Das Geheimnis der Santa Maria“. In: Der Filmbote. Zeitschrift für alle Zweige der Kinematographie, 9. Dezember 1922, S. 12 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/fib