Benutzer:Philatelist39/Portal:Mesopotamien/Unsere Besten

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zum Themenbereich Altes Mesopotamien

Venus-Tafeln des Ammi-saduqa

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11. Oktober 2008

Die Venus-Tafeln des Ammi-saduqa (auch Ammisaduqa, Ammi-zaduqa, Ammizaduqa) stellen das bislang älteste Schriftdokument zur Planetenbeobachtung dar. Die Keilschrifttexte des babylonischen Königs Ammi-saduqa, entdeckt in der Bibliothek des Assurbanipal, beinhalten insbesondere Beobachtungen der Venus , die in der mesopotamischen Mythologie als Stern der Göttin Ninsianna galt und im sumerischen Pantheon als weibliche Gottheit der Liebe und Fruchtbarkeit die führende Position einnahm. Die in diesem Zusammenhang dokumentierte synodische 584-Tagesperiode der Venus gilt ebenfalls als erste schriftlich erhaltene Aufzeichnung eines planetären Zeitintervalls im Bereich der Astronomie. ...Artikel lesen

3. Mai 2008
Sirius A und Sirius B vom Hubble-Weltraumteleskop.
Sirius A und Sirius B vom Hubble-Weltraumteleskop.

Bei den Sumerern nahm Sirius im 3. Jahrtausend v. Chr. in der sumerischen Religion schon früh mehrere zentrale Rollen ein. Als Kalenderstern erfüllte er mir der Bezeichnung MULKAK.SI.SÁ eine wichtige Funktion im landwirtschaftlichen Zyklus. Als MULKAK.TAG.GA (Himmelspfeil) galt Sirius als eine Hauptgottheit der Sieben und unterstand dem herrschenden Gottesstern über die anderen Himmelsobjekte, der Venus, die als Göttin Inanna verehrt wurde. In den Akitu-Neujahrsprozessionen galt Sirius schließlich als Zieher über die Meere und erhielt entsprechende Opfergaben. Nahezu in unveränderter Form fungierte er auch später bei den Babyloniern und Assyrern, die Sirius zusätzlich gemäß der MUL.APIN-Tontafeln als Signalgeber für den Zeitpunkt der Schaltjahre bestimmten. ... Artikel lesen

23. April 2008

Nabonid (auch Nabonaid, Nabunaid; spätbabylonisch Nabû-nāʾid, altpersisch Nabunaita, elamisch Nabunida, altgriechisch Labynetos;[1] * nach 609 v. Chr.;  † frühestens 539 v. Chr.) regierte von 555 v. Chr.[2] bis 539 v. Chr. als letzter König des neubabylonischen Reiches.[3] Sein Name bedeutet: Nabu ist erhaben.

Mit Nabonid folgte ein Regent assyrischer Abstammung als neuer König von Babylonien auf den Thron. Der Babylonierkönig sah sich selbst als Erbe Assyriens; dem Land, das 609 v. Chr. durch die militärische Niederlage gegen die Babylonier und Meder seine politische Eigenständigkeit verlor.[4] Nabonids Umkehr von Nebukadnezars wirtschaftlichem Kurs der Zentralisierung Babyloniens führte durch Belebung der Randprovinzen zu einer Verbesserung der Versorgungssituation im Land. ... Artikel lesen

27. Februar 2008

Kyros II. (persisch کوروش, altpersisch Kūruš, babylonisch Kuraš, elamisch Kuraš, aramäisch Kureš, hebräisch כורש Koreš, lateinisch Cyrus; * um 590 v. Chr. bis 580 v. Chr.; † 530 v. Chr.), auch unter dem Namen Kyros der Große bekannt, Sohn des Kambyses I., regierte Persien von etwa 559 v. Chr. bis 530 v. Chr. als sechster König der Achämeniden-Dynastie und ernannte seinen Sohn Kambyses II. zum Nachfolger.

Kyros weitete durch seine Expansionspolitik die Grenzen des ehemals in nur kleinem Umfang bestehenden altpersischen Reichs deutlich aus, das unter seinen Nachfolgern von Indien über Iran, Babylon, Kleinasien bis Ägypten reichte und bis 330 v. Chr. bestand, ehe es von Alexander erobert wurde. ... Artikel lesen

Gudea von Lagasch

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29. März 2006

Gudea (zur besseren Einordnung auch Gudea von Lagasch genannt) war ein Stadtfürst (Ensi) des sumerischen Staates Lagasch. Gudea, der in der neueren Literatur gelegentlich auch als Priesterfürst oder Priesterkönig bezeichnet wird, war der dritte und bedeutendste Ensi der zweiten Dynastie von Lagasch während der Gutäerherrschaft in Sumer und Akkad. Er ist durch mehrere überlieferte Statuen, die überwiegend aus Diorit hergestellt wurden, sowie durch diverse Inschriften auf Zylindern und Kegeln – hier vor allem Bauhymnen – die bekannteste sumerische Persönlichkeit und eine der bekanntesten Personen der Geschichte Mesopotamiens überhaupt. ... Artikel lesen

Einzelnachweise

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  1. Dies ist die von Herodot verwendete Form; abweichende Schreibweisen finden sich im Kanon des Ptolemaios und den Epitomatoren des Berossos.
  2. Das 18. Regierungsjahr hätte am 1. Nisannu im Jahr 538 v. Chr. seinen Beginn gehabt, weshalb volle 17 Jahre zum Jahr 538 v. Chr. hinzugezählt werden müssen.
  3. Unter Dareios I. folgten 522 v. Chr. Nebukadnezar III. und 521 v. Chr. Nebukadnezar IV. als Usurpatoren.
  4. Hans J. Nissen: Geschichte Altvorderasiens, Oldenbourg, München 1999, S. 111.